Russische Marine plant Innovation

Борей подлодка Борей Атомная Подводная лодка проекта 955
Bis 2020 sollen in die Bewaffnung der russischen Marine 51 moderne Kampfschiffe, 16 Mehrzweck-U-Boote und 8 strategische U-Boote mit ballistischen Raketen an Bord aufgenommen werden.

Dies hat Russlands Präsident, Wladimir Putin, auf einer Beratung in Sewerodwinsk erklärt, die der Umsetzung des staatlichen Rüstungsprogramms gewidmet war.

Am Montag, dem 30. Juli, beteiligte sich Wladimir Putin an der Kiellegung eines Unterwasserkreuzers der vierten Generation vom Typ „Borej“. Der russische Präsident brachte an eine Sektion des Schiffes eine Tafel mit dem U-Boot-Namen „Knjas Wladimir“ („Fürst Wladimir“) an.

„Wir haben heute ein sehr wichtiges und feierliches Ereignis: Wir fangen an, einen neuen Unterwasserkreuzer, den ‛Knjas Wladimir’, zu Ehren des Vereinigers des russischen Landes und zweifellos eines der Gründer des modernen zentralisierten Russischen Staates, zu bauen. Bis zum Jahr 2020 werden wir bereits acht solcher U-Boote vom Projekt ‛Borej’ gebaut haben. Ich bin mir sicher, dass das ganze Projekt in die Tat umgesetzt wird und das neue Atom-U-Boot ‛Knjas Wladimir’, wie auch weitere Schiffe desselben Typs, zu einem der Symbole der Streitkräfte Russlands wird.“

Später forderte Wladimir Putin auf der Beratung vor Ort, den Bau von Schiffen der neuen Generation zu beschleunigen. Der Staatschef betonte, dass eben sie die künftige Erscheinung der russischen Marine bestimmen sowie Sicherheit und Schutz nationaler Interessen Russlands auf hoher See gewährleisten würden:

„Wir gehen davon aus, dass Russland seinen Status als eine der führenden Seemächte der Welt beibehalten und stärken muss. Dabei muss unsere Marine alle Möglichkeiten haben, eine Reihe von Aufgaben effizient zu lösen. Es geht primär um die Entwicklung einer maritimen Komponente der strategischen Atomstreitkräfte Russlands und um die Beteiligung der Flotte an der Gewährleistung der globalen Parität. Eine weitere Aufgabe ist die Gestaltung von Mehrzweckgruppierungen auf See, welche die militärischen Gefahren aus dem Meer sicher abwehren, die Sicherheit von Verkehrsverbindungen und Handelsschiffen gewährleisten und die Piraterie effizient bekämpfen können. Die Marine ist zweifellos ein Instrument zum Schutz nationaler, wirtschaftlicher Interessen. Die Rede ist auch von Regionen wie der Arktis, wo es enorme Bioressourcen, Vorkommen von Kohlenwasserstoffen und anderen Bodenschätzen gibt.“

Laut Staatsprogramm wurden für die Umrüstung der Marine bis 2020 rund 4,5 Billionen Rubel (umgerechnet fast 100 Milliarden Euro) ausgegeben. Selbst eine neue globale Krise würde das Programm zur Umrüstung der Armee und Marine Russlands nicht wesentlich ändern können, erklärte Vize-Premier Dmitri Rogosin, der den Verteidigungs- und Rüstungskomplex leitet:

„Wir sehen, was in der Welt vor sich geht und mit welchen Turbulenzen die Länder Süd- und Zentraleuropas konfrontiert sind bzw. welcher Gefahr die Euro-Zone läuft. Wir können bestimmt sagen, dass Russland selbstverständlich genug eigene Vorräte haben muss, um diese schwierige Zeit zu überleben. Allerdings wird es keine Kürzungen jener Ausgaben geben, die der Staat für das Umrüstungsprogramm reserviert hat. Wir werden schon eine Lösung finden. Sie wird momentan von dem Verteidigungsministerium erarbeitet und muss auch von der Regierung unterstützt werden.“

Denn von der Umsetzung dieser Programme hänge nicht nur die Modernisierung der Marine, sondern auch ein Aufschwung im nationalen Schiffbau und dessen hochtechnologischen Zulieferbranchen ab, betonte der Vize-Premier.

 

Quelle: http://german.ruvr.ru/2012_07_31/83499871/

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