Ist unser Mond künstlich?

Ohne den Mond wäre das Leben auf der Erde, so wie wir es heute kennen, undenkbar. Wissenschaftlich unumstritten ist, dass der Mond erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Lebens und letztlich des Menschen gehabt hat.

Nach den gängigen Theorien ist der Mond vor Milliarden von Jahren entstanden. Damals existierte unsere Erde noch nicht in ihrer heutigen Größe und Gestalt, sondern die Wissenschaft spricht hier von der „Erde 1“. Dieser heiße und sterile Feuerball wurde dann Opfer einer kosmischen Katastrophe. Ein Himmelskörper von der Größe des Mars kollidierte mit der „Erde 1″und zerstörte den Planeten. Aus den Trümmern formte sich dann die Erde und der sie umkreisende Mond.

Ohne Mond würde ein Tag auf der Erde nur rund acht Stunden dauern. Der Mond stabilisiert die Erdachse und bremste nach und nach die Umdrehungsgeschwindigkeit des Planeten ab. Und der Mond zog auch im Laufe der Jahrmilliarden Asteroiden und Kometen auf sich, die sonst auf der Erde eingeschlagen wären. Unser blauer Planet hätte demnach unweit mehr katastrophale Einschläge kosmischer Bomben über sich ergehen lassen müssen.

Die beiden Autoren Ian Butler und Christopher Knight jedoch spekulieren über eine weitaus phantastischere Entstehungsgeschichte des Erdtrabanten. Für sie ist es mehr als unwahrscheinlich, dass der Mond sich nur zufällig dort befindet, wo er heute ist. Butler und Knight glauben nicht an die These der kosmischen Katastrophen, sondern meinen, dass Außerirdische den Mond geschaffen haben. Nur dem Mond verdanken wir ein stabiles Klima und angenehme Temperaturen und letztlich unsere Existenz.

Die Eigenschaften des Mondes sind nach Ansicht der Autoren so perfekt, dass dies kaum durch einen zufälligen Prozess im Kosmos entstanden sein kann. Auch sein Platz im Sonnensystem kann nach Butler und Knight kein Zufall sein. Die Größe des Mondes entspricht dem 400. Teil des Sonnendurchschnittes, sein Abstand zur Erde ist genau 400 mal näher als der Abstand zur Sonne. Laut den Autoren ist dies „eine Nachricht aus dem All“. „Das müssen unbekannte Wesen sehr vorsichtig und genau berechnet haben“, meinen Butler und Knight.

Neu ist die These nicht, dass der Mond von einer außerirdischen Superzivilisation geformt worden sein soll. Schon vor Jahrzehnten kursierten solche und ähnliche Spekulationen. Ebenso die Behauptung, Aliens hätte auf dem Mond Basen errichtet. Selbst bei den Mondlandungen der NASA sollen UFOs zugegen gewesen sein.

Eine weitere Spekulation begrifft den Marsmond Phobos. Da er für seine Größe scheinbar zu leicht ist, spekulierten eifrige Autoren darüber, dass er vielleicht hohl sei und Außerirdischen als Basis oder Bergwerk dient. Mit seinem gewaltigen Meteoriten-Einschlagskrater auf seiner Oberfläche erinnert der Mond an den „Todesstern“ aus Star Wars.

Der sowjetische Astrophysiker Schklowsky behauptete 1960 sogar, Phobos sei ein künstlicher Satellit, der nur von Außerirdischen stammen kann. Sie haben einen Asteroiden als Raumschiff umgebaut. Eine utopische Phantasie, die aber auch in Konzepten der NASA für die fernste Zukunft existiert. Und als die russische Marssonde Phobos einst plötzlich über dem Marsmond verschollen ging, zeigte die letzte Aufnahme ein unbekanntes Licht über der Mondoberfläche. Für Verschwörungstheoretiker ein UFO der Alien-Basis.

Quelle: http://nachrichten.freenet.de/wissenschaft/paranormal/ist-unser-mond-kuenstlich_727864_533376.html

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