Eurostat: Arbeitslosigkeit im Euro-Raum steigt weiter

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Ein neuer Rekord der Arbeitslosigkeit in der Eurozone wurde von der EU-Statistikbehörde registriert. Die Erwerbslosenquote lag im Juni bei 11 %. Mit anderen Worten waren 18 Mio. Menschen ohne Arbeit. Der Zuwachs beträgt nur ein Zehntel des Prozents doch hinter der Statistik stehen die Menschen. Der Jahreszuwachs betrug über 2 Mio. Nach wie vor ist das Schicksal gnadenlos zu jungen Spaniern und Griechen im Alter von bis zu 25 Jahren. Näheres zum Thema von Sergej Guk.

Etwas stabiler sind die Arbeitsmärkte in Österreich, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland. Doch sie haben sich auf die Krise besser vorbereitet als die Nachbarn. Gibt es die Anzeichen, dass sich der schwarze Streifen für die Eurozone wenn nicht auf den schwarzen dann wenigstens auf den grauen verändert? Der Expertere der „ Stimme Russlands“ Wladislaw Below sieht keine hoffnungsmachen Anzeichen.

Vielleicht werden wir die Verschlimmerung der Lage beobachten können. Ich sehe das an der saisonbedingten Verschlimmerung der Situation auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland. Die Unsicherheit herrscht auch auf anderen Märkten. Die Nachfrage sinkt, die EU-Wirtschaft hat keine Innenressourcen für die qualitative Veränderung der Situation. Dementsprechend unterstützen die Außenmärkte ebenso nicht. Das Jahr 2012 wird für die Wirtschaft der Eurozone und die EU negativ sein. Ich denke, dass die Jahre 2012-2013 genauso sein werden, weil es keine Wachstumsmechanismen gibt, an die man sich halten kann.

Die Arbeitslosigkeit und die Wirtschaftsflaute bringen mit sich noch eine negative Erscheinung, die am Dienstag in der Erklärung des Europarates erwähnt wurde. Der harte Sparkurs weckt unter der EU-Bevölkerung den Rassismus und Feindseligkeit gegenüber den Migranten und Flüchtlingen. Das nutzen die Rechtspopulisten. Sie heizen künstlich schwarze Stimmungen an indem sie behaupten, dass gerade die Migranten den Einheimischen die Arbeitsplätze wegnehmen,sich auf Kosten von sozialen Fonds profitieren und die Kriminalität hochtreiben. Der Europarat ruft auf, dass die Politiker unter allen Umständen der Verbreitung von rassistischen Vorurteilen widerstehen sollen. Es ist leichter gesagt als gemacht. Schwere Zeiten provozieren bei den Bürgern, die der Politik fernstehen, kein gutes Verhältnis zu den Menschen mit anderer Hautfarbe.

 

Quelle: http://german.ruvr.ru/2012_07_31/83553038/

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